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In Frankreich sagt man "Le bar n'est pas un poisson, il est une passion!" Der Wolfbarsch ist kein Fisch, es ist eine Leidenschaft.

Mittwoch, 30. Juni 2010

yakdrenalin.de


Neuer Internetauftritt eines Kayakangler und Kunstköderbastler. Nicht nur was für Uferangler ;-), lesenswert. yakdrenalin.de

Samstag, 26. Juni 2010

Slim


So langsam erobern Wobbler in "Slim"-Versionen den europäischen Markt. Nicht nur ihre sandaal-ähnliche Form, sondern auch der eher dezente Lauf der Wobbler kommt der Schwimmbewegung der Tobiasfische sehr nahe. Ausgiebige Tests in der Vorsaison schnitten sehr positv ab - den Wolfsbarschen in der Nordsee scheint der dezente Wobbler zu gefallen. Eine gute Altenative zu den heftigen Bewegungsmustern vieler Jerkbaits. Resumée: Die Slimwobbler wie z.B. der MaxRap von Rapala, der Seafinger (Flashminnow Slim) von Lucky Craft oder der X-120 von Megabass schließen eine große Lücke bei der Wobblerfamilie.
Mit etwas Übung lassen sie sich weit und schnurgerade werfen; leichtes twitchen verkraften die "langen Dünnen" äußerst gut. Nur sollte man sich eine harte Köderführung verkneifen, diese gelingt besser mit rassigen Jerkbaits à la Pointer oder X-Rap.

Donnerstag, 24. Juni 2010

Juni Seminar

Makrele an der Posenmonatge, gefangen auf Seeringelwurm

Am vergangenen Wochenende war es wieder soweit; das erste Wolfsbarschseminar 2010 statnd für mich auf dem Programm.
Die Schwerpunkte lagen, wie auch bei den letzten Seminaren, auf Kunstköderfischen vom Ufer und Boot bzw. Kayak. Doch das Angeln auf der Oosterschelde, wurde durch den starken Nordwestwind (bis 6 bft.) unmöglich, obwohl die Wettervorhersagen anderes versprachen... .

Tauchende Seeschwalben versprachen eine Fülle von Brutfischen

Nun gut, auch die Hoffnung auf Wetterbesserung bis zur letzten Sekunde verwehte im Winde - Uferangeln war daher angesagt.
Da nicht viele gute Angelplätze vor dem Wind geschützt waren, tummelten sich auch die ortskundigen Angler an denselben Stellen. Darunter auch einige echte Wolfsbarschfreaks aus Zeeland, was unter uns ein wenig Wettkampfcharakter aufkommen ließ ;-). Am Ende jedoch lagen wir mit unseren beiden Fischen (Makrele und kleinen Wolfsbarsch) ziemlich weit vorn.

Als die Sonne sich mit einem herrlichen Untergang verabschiedete, blieben nur wir noch hartnäckig und so griff ich noch einmal in die Kunstködertrickkiste, um die an dem Tag abgesagte Kayaktour mit eine paar Fängen wieder aufzuwiegen zu können ;-).
Aufgrund des mäßigen Fanges und der im Drill verlorenen Fische an diesem Tag, war ich fest davon überzeugt, dass wir gerade hier nach Sonnenuntergang einige Wolfsbarsche verhaften können.

Nach anfänglich etwas ungläubigen Blicken der Teilnehmer in Bezug auf Montage, Köder und Köderführung, kamen mit der Dunkelheit endlich die ersehnten Wölfis.

Mit so einem Fisch rundet man gern den ersten Tag ab. Diese waren an den folgenden zwei Tagen jedoch rar gesät. Aufgrund des stetig zunehmenden Windes waren auch die letzten Angelplätze, die Tage zuvor gute Fänge brachten, nicht mehr mit der Spinnrute zu beangeln.

Ein 2,5kg Wölfi eines Teilnehmers aus Luxemburg, gefangen bei der Nachtsession.


Zum Abschied bekamen wir noch Besuch von einem anderen Meeresbewohner. Gut zu sehen, dass die Schweinswale auch in diesem Jahr die Oosterschelde bevölkern.